Nach dem es am 3. Januar 2026 zu einem großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins kam, hat das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen der Stadt Berlin Unterstützung angeboten.
Nach Annahme des Angebotes am 5. Januar entsendete das Land NRW 5 der insgesamt 25 landesweit zur Verfügung stehenden „Energie-Module NRW“ des Katastrophenschutzes in die Bundeshauptstadt.
Auch das in Mettingen stationierte Modul hatte den Marschbefehl erhalten. Aufgrund der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren aus Mettingen und Recke zum Betrieb der Netzersatzanlage ergab sich somit auch der Marschbefehl für 2 Kameraden unserer Feuerwehr.
Innerhalb kürzester Zeit mussten die Kameraden privat und beruflich alles in die Wege leiten um den auf vorerst 5 Tage angesetzten Einsatz antreten zu können.
Noch in der Nacht zum 6. Januar erreichten die Einsatzkräfte aus NRW die zugeteilten Einsatzstellen und waren in der Lage zusammen mit dem Netzbetreiber der Stadt Berlin innerhalb kürzester Zeit die Stromerzeuger an die vorgesehenen Trafostationen anzuschließen.
Zusammen mit dem Modul aus Ochtrup konnte in eine 630-kVA-Trafostation in Berlin Steglitz eingespeist werden. Bis zum Mittwoch (7. Januar) konnten die Aggregate im Dauerbetrieb die Stromversorgung aufrechterhalten.
Nach dem die Netzbetriebe Berlin die öffentliche Stromversorgung im Laufe des Tages Schritt für Schritt wiederherstellen konnten, wurde auch die externe Einspeisung abgeschaltet.
Nach einer kurzen „Stand-By-Phase“ konnten sich dann alle Kameraden am Donnerstag den 8. Januar, erschöpft aber glücklich und voll von neuen Eindrücken und Erfahrungen auf den Weg zurück in die Heimat machen.
Wir danken allen Einsatzkräften für die geleistete, ehrenamtliche Arbeit.



